München ist die bayerische
Landeshauptstadt und zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten in
Deutschland. Dabei ist die Vielseitigkeit der Wirtschaftsstruktur die Stärke
Münchens. Die Münchner Mischung trägt wesentlich zum Erfolg Münchens bei und sorgt
auch in rezessiven Phasen für eine vergleichsweise hohe ökonomische Stabilität.
Die Kraft der Münchner Wirtschaft, neue Wirtschaftscluster und Netzwerke dem
ökonomischen Fundament der Stadt hinzuzufügen, ist ein wesentliches Element für
die weitere Entwicklung des Wirtschaftsraums.
Der breit gestreute Branchenmix reicht
vom Handwerk, verarbeitenden Gewerbe und Handel bis zu vielseitigen Hightech-Branchen
sowie zu hochwertigen Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen. Zu den
weiteren Wachstumsbranchen am Standort zählen die Informations- und
Kommunikationstechnologien, Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt und Medien.
Weitere Schlüsseltechnologien mit hervorragenden Entwicklungsperspektiven sind
die Bereiche Medizin- und Umwelttechnik. Querschnittsbranchen wie die Nano- und
optischen Technologien strahlen mit ihren Innovationen in zahlreiche
Hightech-Anwendungsbereiche.
Die ausgewogene Wirtschaftsstruktur spiegelt sich in der Vielfalt der
Unternehmen am Standort. Sowohl global aufgestellte Konzerne als auch
innovative Mittelständler und Start-Ups aus unterschiedlichen Branchen haben
ihren Firmensitz in der Landeshauptstadt. Allein sieben der am DAX 30 notierten
Unternehmen haben ihre Zentrale in der Stadt und der Region. Knapp 23.400
Gewerbebetriebe wurden im Jahr 2010 in München neu angemeldet.
Um auch in Zukunft ein attraktiver und dynamischer Wirtschaftsstandort zu
bleiben, muss München seine aktive Standortpolitik fortführen. Dazu gehört,
dass „Wissen“ weiterhin als langfristig entscheidende Ressource voran gebracht
wird und dass das Produzierende Gewerbe seinen Platz in der Münchner Wirtschaft
behaupten kann. Daneben muss die Politik weiterhin die Wirtschaftspotenziale
der kleinen und mittelständischen Betriebe fördern sowie Nachwuchskräfte am
Standort halten und binden, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Zusätzlich sind Maßnahmen erforderlich, die eine stärkere internationale
Ausrichtung unterstützen
Letzte Kommentare